Der Capybara-Café-Guide

Sie möchten in Tokio Capybaras hautnah erleben? Dieser Guide beantwortet die Fragen, die sich die meisten Gäste vor ihrem ersten Besuch stellen: was ein Capybara-Café ist, ob man die Tiere streicheln und füttern kann, wie ein Besuch von der Buchung bis zum Abschied abläuft und welcher unserer beiden Standorte in Tokio zu Ihrer Reise passt.

Gäste streicheln und füttern Capybaras bei CAPPINESS, einem Capybara-Café in Tokio

Was ist ein Capybara-Café?

Ein Capybara-Café ist eine japanische Form des Tiercafés: Gäste verbringen in einem ruhigen Innenraum Zeit mit Capybaras, den größten Nagetieren der Welt, die ursprünglich aus Südamerika stammen. Mit „Café“ ist in Japan allerdings kein gewöhnliches Café mit Kaffee und Speisen gemeint. In den meisten Tiercafés sind Getränke Nebensache; der eigentliche Zweck ist die Zeit mit den Tieren. Anders als im Zoo ist das Erlebnis hautnah: Sie sitzen bei den Tieren, berühren und füttern sie, meist in einer kleinen Gruppe und für eine festgelegte Sessiondauer.

Bei CAPPINESS drehen sich die Sessions um drei Dinge: die Interaktion mit den Capybaras in einer kleinen Gruppe, das Füttern und die Gelegenheit, etwas über die Capybaras selbst zu erfahren. Aus Hygienegründen bleiben die Getränke einfach: eine Selbstbedienungsstation in einem separaten Bereich. Diese Trennung hält die Räume zudem sauber und nahezu frei von Tiergeruch, sodass sich Gäste jeden Alters wohlfühlen können.

Kann man ein Capybara streicheln?

Ja. Unsere Capybaras sind sehr freundlich, und sie zu streicheln ist das Herzstück des Besuchs. Jedes Capybara hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Rhythmus für die Interaktion. Fragen Sie daher unser Team, wie Sie sich jedem einzelnen am besten nähern; es kennt die Tiere und zeigt Ihnen, wie es geht. Mit etwas Glück bekommen Sie sogar einen Handschlag oder dürfen einen Bauch kraulen, wenn sich ein Capybara dafür auf die Seite rollt. Auch das Füttern gehört zum Besuch; Snacks für die Capybaras sind in Ihrer Session inbegriffen.

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Sind Capybaras freundlich?

Als Art: ja, und dafür sind sie bekannt. In freier Wildbahn leben Capybaras in großen Gruppen und verstehen sich mit fast jedem anderen Tier, was ihnen den Ruf der entspanntesten Tiere der Welt eingebracht hat. Dieses gelassene, soziale Wesen macht ein Capybara-Café überhaupt erst möglich: Enger Kontakt ist für sie angenehm, solange er zu ihren Bedingungen stattfindet. Sie sind außerdem semiaquatisch und lieben warmes Wasser; badende Capybaras sind in Japan deshalb ein beliebter Anblick. Unsere Capybaras baden im Rahmen ihrer täglichen Pflege zweimal am Tag.

Ein Selfie aus nächster Nähe mit einem freundlichen Capybara bei CAPPINESS

Von der Buchung bis zum Abschied: So läuft ein Besuch ab

Bei CAPPINESS ist ein Besuch eine reservierte 40-minütige Session in einer kleinen Gruppe von rund zehn Gästen. So läuft er ab, Schritt für Schritt:

  1. Online buchen. Reservierungen sind 30 Tage im Voraus möglich und werden ausschließlich über unser offizielles Buchungssystem angenommen, nicht per DM, E-Mail oder Telefon. Bei der Buchung hinterlegen Sie eine Kreditkarte.
  2. Etwa 5 Minuten vor Ihrer Session ankommen. Aber nicht viel früher, denn gerade unser Café in Shinjuku hat weder im Gebäude noch davor einen Wartebereich. Und auch nicht später: Wer zu spät kommt, hat eine kürzere Session. Pünktlichkeit lohnt sich.
  3. Einchecken. Nennen Sie dem Team einfach Ihren Namen und die Personenzahl. Auch die Bezahlung erfolgt hier, und zwar automatisch: Die bei der Buchung hinterlegte Kreditkarte wird beim Check-in belastet. Sie müssen nichts übergeben und nichts unterschreiben.
  4. Ein kurzes Einführungsvideo ansehen (auf Englisch). Bevor Sie zu den Capybaras gehen, erklärt ein kurzes Video auf Englisch, wie Sie sich ihnen nähern, sie streicheln und füttern.
  5. Ihre 40 Minuten genießen. Streicheln, zusammensitzen, Fotos machen und die Capybaras mit ihren Snacks füttern (in Ihrer Session inbegriffen). Während der Session läuft ein Lehrvideo über Capybaras (auf Englisch), sodass Sie beim Entspannen etwas über die Tiere lernen können. Getränke gibt es zur Selbstbedienung, wann immer Sie möchten. Für Ihre Taschen gibt es eine Ablage, allerdings ohne Schloss; behalten Sie Wertsachen daher bei sich.
  6. Abschied nehmen. Alles wurde bereits beim Check-in erledigt; wenn Ihre Zeit um ist, bleibt nichts mehr zu tun. Verabschieden Sie sich einfach von den Capybaras und machen Sie sich auf den Weg.

Vierzig Minuten klingen kurz, sind aber genau die Länge, bei der die Tiere (und die meisten Gäste) eine Session entspannt genießen. Außerdem passt eine Session gut in einen Sightseeing-Tag in Tokio, und da sie drinnen stattfindet, ist sie auch bei Regen eine sichere Wahl.

Welchen Standort sollten Sie wählen?

CAPPINESS hat zwei Cafés in Tokio. Wählen Sie einfach das, das zu Ihrer Reiseroute passt. Essen servieren wir in beiden nicht, daher passt eine Session gut direkt vor das Mittag- oder Abendessen, wohin Sie Ihr Tag auch führt.

  • CAPPINESS Shinjuku (Takadanobaba) — unser erstes Café, ein behaglicher Raum im japanischen Stil mit großzügigem Balkon. Etwa 5 Minuten von Shinjuku oder Ikebukuro mit der JR Yamanote-Linie und etwa 10 Minuten von Shibuya entfernt. Ideal, wenn Sie im Westen der Stadt unterwegs sind.
  • CAPPINESS Oshiage — unser neueres zweites Café, gestaltet mit allem, was wir im ersten gelernt haben. 3 Gehminuten vom Bahnhof Tokyo Skytree und eine Station von Asakusa mit der Tobu-Skytree-Linie entfernt, ideal in Kombination mit einem Skytree- oder Asakusa-Tag.

Neugierig, was uns von anderen Tiercafés unterscheidet? Lesen Sie Warum CAPPINESS und wie wir Tierwohl verstehen. Preise, Altersregeln und weitere Details finden Sie in unseren FAQ. Oder Sie buchen einfach eine Session und lernen die Capybaras persönlich kennen.

Bereit, unsere Capybaras kennenzulernen?

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